Inzwischen hat sich die Lage laut Handel weitgehend stabilisiert. Große Anbieter betonen, dass ausreichend Ware verfügbar sei. Dennoch wurden die Lieferketten teilweise angepasst, um die hohe Nachfrage rund um das Osterfest decken zu können.

Lebensmittelgeschäfte planen um

Beim Rewe-Konzern, zu dem Billa gehört, setzt man weiterhin konsequent auf heimische Produkte. „Wir sind in allen Kategorien gut mit österreichischen Eiern versorgt“, heißt es aus dem Unternehmen. Allein für Ostern werden Millionen Eier aus österreichischer Produktion bereitgestellt.

Auch Hofer sieht eine stark gestiegene Nachfrage. Während Frischeier ausschließlich aus Österreich stammen, wird bei gefärbten Ostereiern teilweise auf Importware aus EU-Ländern zurückgegriffen, um kurzfristige Engpässe zu vermeiden.

Spar hat sein Lieferantennetz ebenfalls erweitert und bezieht zusätzlich Eier aus Bayern, um die Versorgung sicherzustellen. Hintergrund ist laut Unternehmen eine insgesamt geringere Verfügbarkeit heimischer Ware.

Einzelne Produkte könnten in den Lebensmittelgeschäften regional weiterhin zeitweise nicht verfügbar sein. Kunden müssen daher damit rechnen, gelegentlich auf Alternativen auszuweichen.