Mehr als 60 ORF-Spitzenkräfte verdienen über 170.000 Euro im Jahr, was durch die Gebühren von zehntausenden Haushalten finanziert wird. Doch nicht nur die Fixgehälter, sondern auch die Zusatzverdienste sorgen für Diskussionen. Der neue Transparenzbericht zeigt: Während die Millionen-Gagen ohnehin in der Kritik stehen, wird auch abseits des Bildschirms kräftig dazuverdient. An der Spitze steht dabei Ö3-Star Andi Knoll.

Knoll toppt alle: Mehr Nebenverdienst als Wolf

TV-Star und Ö3-Moderator Andreas Knoll sicherte sich Platz eins bei den Nebenverdiensten im ORF. Neben seinem Jahresgehalt von 190.611,87 Euro verdiente er durch weitere Tätigkeiten zusätzlich 10.350,00 Euro. Damit liegt er deutlich vor „ZiB 2“-Moderator Armin Wolf, der auf 8.820,36 Euro an Nebeneinkünften kommt.

Die Zahlen zeigen: Auch neben den ohnehin hohen Gehältern wird im ORF kräftig dazuverdient – und das sorgt einmal mehr für Diskussionen.

Millionen-Gagen und Zusatzverdienst im Fokus

Insgesamt verdienen mehr als 60 Topkräfte des ORF mehr als 170.000 Euro pro Jahr. Insgesamt geht es dabei um mehr als 15 Millionen Euro an Gehältern.

Diese Summe wird durch den ORF-Beitrag finanziert, den rund 83.000 Haushalte tragen. Neben diesen Fixkosten rücken nun auch die Nebenjobs der Topkräfte verstärkt in den Fokus.

Für zusätzliche Brisanz sorgt der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der Transparenzbericht erscheint mitten in einer angespannten Phase im ORF, geprägt von internen Konflikten. Immerhin: Für heuer gibt es für die Top-Verdiener keine Gehaltserhöhung.