Kommt jetzt Tempo 100?
Staatssekretärin macht Ansage
Ein freiwilliges Tempo 100 auf Österreichs Autobahnen soll laut Staatsekretärin Zehetner Sprit sparen und die Abhängigkeit von Krisenregionen senken.
Elisabeth Zehetner hat mit einem Posting auf LinkedIn eine neue Debatte über das Energiesparen auf Österreichs Autobahnen ausgelöst. Ihr Vorschlag: ein freiwilliges Tempo 100 als pragmatische Sofortmaßnahme, um beim Spritverbrauch zu sparen und zugleich die Abhängigkeit von unsicheren Energie- und Lieferketten zu senken.
Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und steigender Preise rücke laut Zehetner die effiziente Nutzung knapper Ressourcen stärker in den Vordergrund. Ein freiwilliges Tempo 100 sei aus ihrer Sicht einfach umsetzbar, verursache keine zusätzlichen Kosten und bringe dennoch einen spürbaren Effekt. Ihrer Einschätzung nach könne ein gleichmäßigeres und etwas langsameres Fahren den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent senken. Auch kleine Maßnahmen wie der richtige Reifendruck könnten dabei helfen.
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